Flughafen Prag setzt bei unvorhersehbaren Situationen auf die Soku Minute Mattress

Ein stark frequentierter Flughafen unter schwierigen Bedingungen

Der Prager Flughafen ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und verbindet Passagiere über 76 Fluggesellschaften mit 181 Zielen. Dieses Wachstum ist eine Erfolgsgeschichte – bedeutet aber auch, dass sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt mehr Passagiere im Terminal aufhalten, wenn es zu Störungen kommt.

Die Winter in Mitteleuropa sind unvorhersehbar. Im Dezember 2025 führte dichter Nebel bei 73 % der Abflüge zu Verspätungen. Einige Wochen später zwang Eisregen den Flughafen in einen eingeschränkten Betriebsmodus. Bereits früher im Jahr 2025 waren alle Abflüge am Vormittag aufgrund von dichtem Nebel verspätet. Dies sind keine seltenen Ausnahmen – es handelt sich um wiederkehrende Situationen, die eine zuverlässige, im Voraus geplante Reaktion erfordern.

Für Passagiere, die über Nacht festsitzen, ist grundlegender Komfort entscheidend. Ein Ort, an dem man sich hinlegen kann, reduziert Stress, entlastet das Bodenpersonal und ist schlichtweg das Richtige.

Warum sich der Prager Flughafen für Soku entschieden hat

Die Entscheidung am Prager Flughafen wurde mit breiter interner Unterstützung getroffen – alle wichtigen Entscheidungsträger der Organisation waren einbezogen. Der primäre Anwendungsfall: unvorhersehbare Situationen, in denen Schnelligkeit und Einfachheit entscheidend sind.

Mit den Worten der Flughafenleitung:

„Es trägt sehr dazu bei, die Passagiere zu beruhigen.“

Darum geht es letztlich. Ein ruhiger Passagier lässt sich leichter betreuen, es ist weniger wahrscheinlich, dass sich eine schwierige Situation zuspitzt, und es ist wahrscheinlicher, dass er mit einem positiven Eindruck davon abreist, wie der Flughafen mit einem schlechten Tag umgegangen ist.

In die Fußstapfen Münchens treten

Der Flughafen Prag folgt damit dem Flughafen München (MUC), der die „Soku Minute Mattress“ bereits seit einem schweren Drohnenvorfall einsetzt, bei dem über 80 Flüge am Boden bleiben mussten und etwa 6.500 Passagiere über Nacht festsaßen. Die Münchner Mitarbeiter konnten die Matratzen auslegen, ohne Spezialisten hinzuzuziehen oder aufwendige logistische Maßnahmen zu ergreifen – das reguläre Terminalpersonal kümmerte sich direkt darum.

Diese Erfahrung zeigt den Zweck des Systems: ein kleiner Lagerbestand, der sich innerhalb weniger Minuten in eine groß angelegte Komfortlösung verwandelt und von jedem bedient werden kann, der gerade zur Verfügung steht.

Die praktische Seite

Das „Soku Minute Mattress“-System ist platzsparend zu lagern und schnell einsetzbar. Eine einzelne Person kann bis zu 200 Matratzen pro Stunde herstellen, ohne dass eine vorherige Schulung erforderlich ist. Jede Matratze wird frisch von der cartridge-Rolle hergestellt – von Grund auf hygienisch, ohne dass ein Waschen oder eine Wiederverwendungslogistik erforderlich ist. Das Material ist recycelbar, und es steht ein Rücknahmeprogramm am Ende der Lebensdauer zur Verfügung.

Für einen Flughafen mit ehrgeizigen Nachhaltigkeitszielen – PRG strebt bis 2030 CO₂-Neutralität an – ist das ressourcenschonende Design des Systems ein zusätzlicher Vorteil und kein nachträglicher Einfall.

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